Allgemeine Geschäftsbedingungen für Tätowierleistungen
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsschluss
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Terminreservierungen, Beratungen, Entwurfs- und Tätowierleistungen von CatGuns Tattoo Shop. Ein Termin gilt erst dann als verbindlich reserviert, wenn die vereinbarte Terminreservierungsgebühr vollständig bezahlt wurde. Die bloße Mitteilung, dass ein bestimmter Termin verfügbar ist, stellt noch keine verbindliche Reservierung dieses Termins dar. Bis zum Eingang der Terminreservierungsgebühr kann der betreffende Termin anderweitig vergeben werden. Die Zahlung kann insbesondere per Überweisung, Sofortüberweisung oder bar erfolgen.
Der Kunde wird vor der verbindlichen Terminreservierung auf diese AGB hingewiesen und erhält die Möglichkeit, diese einzusehen. Mit der verbindlichen Terminreservierung und Zahlung der Terminreservierungsgebühr akzeptiert der Kunde die Geltung dieser AGB. Eine gesonderte handschriftliche Unterzeichnung der AGB ist nicht erforderlich. Individuell getroffene Vereinbarungen bleiben hiervon unberührt.
§ 2 Terminreservierungsgebühr und Entwurfsleistung
Für die verbindliche Reservierung eines Tätowiertermins wird eine individuell vereinbarte Terminreservierungsgebühr erhoben. Die Terminreservierungsgebühr dient insbesondere der verbindlichen Freihaltung des vereinbarten Zeitraums ausschließlich für den jeweiligen Kunden. Während dieses Zeitraums kann CatGuns Tattoo Shop keine anderweitigen Termine vergeben. Die Terminreservierungsgebühr stellt daher nicht lediglich eine Vorauszahlung auf eine zukünftig zu erbringende Tätowierleistung dar.
Soweit individuell vereinbart, können zusätzlich Kosten für Beratung, Konzeption, Recherche, Zeichnung, individuelle Motiventwicklung oder sonstige Design- und Entwurfsleistungen anfallen. Wird vereinbart, dass die Terminreservierungsgebühr bei Durchführung des Termins ganz oder teilweise auf den Gesamtpreis der Tätowierung angerechnet wird, ändert dies nichts an dem Zweck der Gebühr als verbindliche Reservierung des vereinbarten Zeitraums.
§ 3 Terminverschiebung – mehr als 14 Tage vor dem Termin
Eine Verschiebung eines verbindlich reservierten Termins ist einmalig ohne Verlust der Terminreservierungsgebühr möglich, sofern der Änderungswunsch CatGuns Tattoo Shop mindestens 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin mitgeteilt wird. Die bereits gezahlte Terminreservierungsgebühr wird in diesem Fall einmalig vollständig auf den neu vereinbarten Termin übertragen.
Diese Möglichkeit besteht nur einmal. Wird auch der neu vereinbarte Ersatztermin vom Kunden verschoben oder abgesagt, besteht kein Anspruch auf eine erneute Übertragung der Terminreservierungsgebühr. Für einen weiteren Termin ist grundsätzlich eine neue Terminreservierungsgebühr zu entrichten.
§ 4 Terminverschiebung zwischen 14 und 7 Tagen vor dem Termin
Erfolgt der Wunsch nach Absage oder Verschiebung weniger als 14 Kalendertage, jedoch mehr als 7 Tage vor dem vereinbarten Termin, besteht kein Anspruch auf eine kostenfreie Terminverschiebung oder Übertragung der Terminreservierungsgebühr.
CatGuns Tattoo Shop kann in diesem Zeitraum im Einzelfall aus Kulanz einer Übertragung der bereits gezahlten Terminreservierungsgebühr auf einen neuen Termin zustimmen. Ob und unter welchen Voraussetzungen eine solche Kulanzregelung gewährt wird, wird im jeweiligen Einzelfall entschieden. Eine gewährte Kulanzregelung begründet keinen Anspruch auf eine entsprechende Behandlung bei gegenwärtigen oder zukünftigen Terminänderungen.
§ 5 Absage oder Verschiebung innerhalb von 7 Tagen
Bei einer Absage oder einem Verschiebungswunsch innerhalb von 7 Tagen vor dem vereinbarten Termin wird die Terminreservierungsgebühr grundsätzlich nicht zurückerstattet und nicht auf einen anderen Termin übertragen. Für die Reservierung eines neuen Termins ist eine neue Terminreservierungsgebühr zu entrichten.
Dies gilt grundsätzlich auch bei persönlichen Verhinderungsgründen des Kunden, insbesondere Krankheit, beruflicher Verhinderung, Reiseproblemen oder sonstigen Umständen aus dessen persönlichen Verantwortungs- und Risikobereich.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass CatGuns Tattoo Shop durch die kurzfristige Absage oder Terminverschiebung kein oder ein wesentlich geringerer wirtschaftlicher Nachteil entstanden ist. Kann der freigewordene Termin vollständig anderweitig vergeben werden, wird dies bei der Abrechnung entsprechend berücksichtigt.
Abweichende Vereinbarungen können ausschließlich aus Kulanz und im Einzelfall getroffen werden. Hieraus entsteht kein Anspruch für andere oder zukünftige Termine. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§ 6 Kurzfristig vereinbarte Termine
Wird ein Termin so kurzfristig vereinbart, dass zum Zeitpunkt der verbindlichen Reservierung bereits weniger als 7 Tage bis zum vereinbarten Termin verbleiben, erfolgt die Reservierung in Kenntnis dieser Kurzfristigkeit. Für einen solchen kurzfristig reservierten Termin besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Übertragung der Terminreservierungsgebühr auf einen anderen Termin.
Bei einer vom Kunden gewünschten Absage oder Verschiebung gelten die Regelungen gemäß § 5. Gesetzliche Widerrufsrechte des Verbrauchers bleiben hiervon unberührt.
§ 7 Verspätung und No-Show
Der Kunde ist verpflichtet, zum vereinbarten Termin pünktlich zu erscheinen. Bei einer absehbaren Verspätung ist CatGuns Tattoo Shop so früh wie möglich zu informieren. Eine Verspätung führt grundsätzlich nicht zu einer Verlängerung der reservierten Sitzungszeit. Die durch die Verspätung verlorene Zeit ist Bestandteil des für den Kunden reservierten Zeitraums.
Bei einer Verspätung von bis zu 15 Minuten kann der Termin grundsätzlich innerhalb der verbleibenden reservierten Sitzungszeit durchgeführt werden.
Bei einer Verspätung von mehr als 15 Minuten bis einschließlich 30 Minuten entscheidet CatGuns Tattoo Shop unter Berücksichtigung der geplanten Tätowierung, des verbleibenden Zeitraums und des weiteren Terminplans, ob und in welchem Umfang die Sitzung noch durchgeführt werden kann. Die vereinbarte Sitzungszeit wird aufgrund der Verspätung grundsätzlich nicht verlängert. Bei vereinbarten Halb- oder Tagessitzungen vermindert sich der vereinbarte Preis nicht allein aufgrund einer vom Kunden verursachten Verspätung.
Bei einer Verspätung von mehr als 30 Minuten ohne vorherige ausdrückliche Absprache ist CatGuns Tattoo Shop berechtigt, den Termin als nicht wahrgenommen (No-Show) zu behandeln und die Durchführung des Termins abzulehnen. Gleiches gilt, wenn der Kunde zum vereinbarten Termin überhaupt nicht erscheint.
Im Falle eines No-Shows wird die Terminreservierungsgebühr grundsätzlich nicht zurückerstattet und nicht auf einen anderen Termin übertragen. Für einen neuen Termin ist eine neue Terminreservierungsgebühr zu entrichten.
Eine vorherige Mitteilung über eine Verspätung begründet keinen automatischen Anspruch darauf, dass der Termin trotz erheblicher Verspätung durchgeführt oder verlängert wird. Abweichende Vereinbarungen können im Einzelfall getroffen werden.
§ 8 Preise und Abrechnung der Tätowierzeit
Die Vergütung richtet sich nach der jeweils individuell vereinbarten Abrechnungsart. Die Höhe der Stundenvergütung oder der Preis einer Halb- bzw. Tagessitzung richtet sich nach der Art, dem Umfang und der individuellen Komplexität des gewünschten Tattoos. Die jeweils gültigen Preise werden dem Kunden im Rahmen des Beratungstermins mitgeteilt und auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt geltenden Preisgestaltung vereinbart.
Bei einer Abrechnung nach Stunden wird jede angefangene Arbeitsstunde als volle Stunde berechnet. Die vergütungspflichtige Sitzungszeit umfasst nicht ausschließlich die Zeit, während der tatsächlich tätowiert wird. Zur Sitzungszeit gehören insbesondere auch:
• Vorbereitung des Kunden und des Arbeitsplatzes,
• Anpassung und Positionierung des Motivs,
• Vorbereitung, Anbringen und gegebenenfalls erneutes Anbringen des Stencils,
• notwendige Änderungen unmittelbar vor oder während der Sitzung,
• Vorbereitung der zu tätowierenden Körperstelle,
• notwendige Arbeitsunterbrechungen sowie vom Kunden gewünschte Pausen während des reservierten Zeitraums,
• Versorgung und Abschlussarbeiten unmittelbar im Zusammenhang mit der Tätowierung.
Vom Kunden gewünschte Pausen unterbrechen die Berechnung der reservierten Sitzungszeit grundsätzlich nicht.
Halbtagessitzung: von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.
Tagessitzung: von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Die genannten Zeiträume bezeichnen die reservierte Sitzungszeit und nicht ausschließlich die reine Tätowierzeit.
Wurde ausdrücklich eine Halbtagessitzung oder Tagessitzung zu einem vereinbarten Pauschalpreis reserviert, bezieht sich dieser Preis auf die Bereitstellung und Reservierung des gesamten vereinbarten Sitzungszeitraums. Wird eine solche Sitzung auf Wunsch des Kunden oder aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund vorzeitig beendet oder unterbrochen, bleibt der vereinbarte Preis für die vollständig reservierte Halbtagessitzung bzw. Tagessitzung grundsätzlich fällig.
Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde die Sitzung aus persönlichen Gründen nicht fortsetzen möchte, eine Fortsetzung aufgrund seines Verhaltens nicht möglich ist oder die Sitzung wegen eines von ihm zu vertretenden Verstoßes gegen diese AGB beendet werden muss.
Dies gilt nicht, soweit die vorzeitige Beendigung von CatGuns Tattoo Shop zu vertreten ist oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
§ 9 Fälligkeit und Zahlung
Soweit nicht individuell etwas anderes vereinbart wurde, ist der nach Anrechnung bereits geleisteter Zahlungen verbleibende Rechnungsbetrag am Tag des Tätowiertermins vollständig fällig. Der Kunde hat sicherzustellen, dass ihm am Behandlungstag ausreichende Zahlungsmittel zur Verfügung stehen.
Die Zahlung ist insbesondere in bar oder per unmittelbar ausführbarer Banküberweisung auf das von CatGuns Tattoo Shop angegebene Konto möglich. Ein Anspruch auf Kartenzahlung besteht nicht. Eine spätere Zahlung aufgrund einer nachträglich zugesandten Rechnung wird nur bei ausdrücklicher vorheriger Vereinbarung gewährt.
§ 10 Guthabenkarte bei Barzahlung
Wird eine zur späteren Anrechnung auf eine Tätowierung bestimmte Zahlung in bar geleistet, erhält der Kunde von CatGuns Tattoo Shop eine entsprechende Gutschein- bzw. Guthabenkarte als Nachweis über das bestehende Guthaben.
Die im Original ausgestellte Gutschein- bzw. Guthabenkarte dient als Nachweis für die geleistete Barzahlung und den darauf ausgewiesenen Guthabenbetrag. Soll der Betrag vereinbarungsgemäß auf einen späteren Tätowiertermin angerechnet werden, ist die Originalkarte beim Termin zwingend vorzulegen.
Die Gutschein- bzw. Guthabenkarte ist bis zur vollständigen Einlösung bzw. Anrechnung sorgfältig aufzubewahren und wie ein Wertnachweis zu behandeln. Bei Verlust der Karte kann das darauf ausgewiesene Guthaben grundsätzlich nicht angerechnet oder ausgezahlt werden. Ohne Vorlage der Originalkarte ist der für die Tätowierung vereinbarte Betrag vollständig zu bezahlen. Eine Ersatzkarte wird bei Verlust grundsätzlich nicht ausgestellt.
Die Gutschein- bzw. Guthabenkarte stellt kein gesetzliches Zahlungsmittel dar.
§ 11 Gesundheit, Mitwirkungspflichten und Sicherheit
Der Kunde ist verpflichtet, CatGuns Tattoo Shop vor Beginn der Tätowierung über Umstände zu informieren, die für die sichere Durchführung oder Heilung der Tätowierung relevant sein können. Hierzu gehören insbesondere akute Erkrankungen, infektiöse Erkrankungen, Fieber, auffällige Hautveränderungen im Tätowierbereich sowie sonstige Umstände, die die Durchführung oder Wundheilung erheblich beeinflussen können.
Bei akuter Erkrankung oder möglichen Infektionssymptomen ist CatGuns Tattoo Shop vor dem Termin zu informieren. Ob der Termin durchgeführt oder verschoben werden kann, wird im Einzelfall entschieden.
Nicht tätowiert wird außerdem in der Schwangerschaft und während der Stillzeit sowie bei Erkrankungen oder Behandlungen, die nach fachlicher Einschätzung die sichere Durchführung oder die Wundheilung erheblich beeinträchtigen, insbesondere bei nicht ausreichend eingestelltem Diabetes, Blutgerinnungsstörungen oder der Einnahme blutverdünnender Medikamente, Immunsuppression, Epilepsie, akuten Hauterkrankungen im Tätowierbereich sowie bekannten Allergien gegen Tätowiermittel.
Der Kunde hat solche Umstände vor dem Termin mitzuteilen. Wird ein Termin aus einem solchen Grund abgelehnt, abgebrochen oder verschoben, bleiben die Regelungen zur Terminreservierungsgebühr gemäß § 5 unberührt.
§ 12 Mindestalter
Tätowierungen werden ausschließlich an volljährige Personen ab 18 Jahren ausgeführt. CatGuns Tattoo Shop ist berechtigt, vor Beginn der Tätowierung einen amtlichen Lichtbildausweis zur Altersprüfung zu verlangen.
Wird das Alter nicht nachgewiesen oder liegt es unter 18 Jahren, wird die Tätowierung nicht durchgeführt; die Regelungen zur Terminreservierungsgebühr gemäß § 5 bleiben unberührt.
§ 13 Alkohol, Drogen, Medikamente und sonstige beeinträchtigende Substanzen
Eine Tätowierung wird nicht durchgeführt, wenn begründete Zweifel daran bestehen, dass der Kunde in der Lage ist, wirksam und eigenverantwortlich in die Tätowierung einzuwilligen oder während der Sitzung sicher mitzuwirken.
Insbesondere kann die Durchführung abgelehnt oder eine bereits begonnene Sitzung beendet werden bei erkennbarer Beeinträchtigung durch:
• Alkohol,
• Betäubungsmittel oder andere Drogen,
• Medikamente, die die Wahrnehmungs- oder Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen,
• sonstige berauschende oder die Wahrnehmungs- bzw. Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigende Substanzen.
Dies gilt auch, wenn eine entsprechende Beeinträchtigung erst während der Sitzung erkennbar wird. Bereits tatsächlich erbrachte Leistungen und bis dahin angefallene Arbeitszeit sind zu vergüten.
§ 14 Betäubungs- und Anästhesiecremes
Die Verwendung von Betäubungs-, Anästhesie-, Numbing- oder vergleichbaren schmerzlindernden Cremes, Gelen, Sprays oder sonstigen lokal betäubenden Produkten ist vor und während des Tätowiertermins nicht gestattet.
CatGuns Tattoo Shop tätowiert grundsätzlich nicht auf Hautstellen, die mit derartigen Produkten behandelt wurden. Stellt sich vor Beginn des Termins heraus, dass der Kunde entgegen dieser Regelung ein entsprechendes Produkt verwendet hat, ist CatGuns Tattoo Shop berechtigt, die Durchführung der Tätowierung abzulehnen.
Wird die Verwendung eines solchen Produkts erst während einer bereits begonnenen Sitzung festgestellt oder verwendet der Kunde ein solches Produkt während einer Pause oder im Verlauf der Sitzung, ist CatGuns Tattoo Shop berechtigt, die Sitzung sofort abzubrechen.
Bereits tatsächlich erbrachte Leistungen und bis zu diesem Zeitpunkt angefallene Arbeitszeit sind zu vergüten. Die Regelungen über die Terminreservierungsgebühr bleiben hiervon unberührt.
§ 15 Ablehnung oder Abbruch einer Tätowierung
CatGuns Tattoo Shop behält sich vor, Tätowieraufträge vor Beginn abzulehnen oder eine Tätowierung während der Sitzung abzubrechen, wenn sachliche, gesundheitliche, sicherheitsbezogene, künstlerische oder persönliche Gründe gegen die Durchführung sprechen.
Dies gilt insbesondere, wenn:
• die sichere Durchführung nicht gewährleistet werden kann,
• Zweifel an einer wirksamen Einwilligung bestehen,
• gesundheitliche Risiken erkennbar sind,
• der Kunde wesentliche gesundheitliche Informationen verschwiegen hat,
• der Kunde alkoholisiert oder erkennbar unter Drogeneinfluss steht,
• vereinbarte Sicherheits- oder Hygieneregeln nicht eingehalten werden,
• das Verhalten des Kunden eine sichere Fortsetzung der Arbeit unmöglich oder unzumutbar macht,
• Motiv, Körperstelle oder gewünschte Ausführung aus fachlichen, künstlerischen, ethischen oder persönlichen Gründen abgelehnt werden.
CatGuns Tattoo Shop ist insbesondere nicht verpflichtet, Motive auszuführen, deren Inhalt oder Aussage mit den persönlichen oder künstlerischen Grundsätzen des Tätowierers nicht vereinbar ist. Dies kann insbesondere extremistische oder menschenverachtende Symbolik, bestimmte politische Inhalte, sexuell explizite Darstellungen, Kennzeichen oder Motive bestimmter Vereinigungen oder Gruppierungen sowie Tätowierungen bestimmter Körper- oder Intimbereiche betreffen.
Gesetzliche Diskriminierungsverbote bleiben unberührt.
§ 16 Nachstechen
Bei einer neu angefertigten Tätowierung ist ein einmaliges Nachstechen im vereinbarten Tätowierpreis enthalten, sofern die Voraussetzungen dieses Paragraphen erfüllt sind.
Das kostenlose Nachstechen kann frühestens nach vollständiger Abheilung, grundsätzlich jedoch nicht früher als einen Monat und spätestens innerhalb von drei Monaten nach dem ursprünglichen Tätowiertermin, in Anspruch genommen werden.
Ein kostenloses Nachstechen setzt insbesondere voraus, dass die Tätowierung entsprechend den von CatGuns Tattoo Shop mitgeteilten Pflegehinweisen behandelt wurde.
Vom kostenlosen Nachstechen grundsätzlich ausgenommen sind insbesondere:
• Cover-up-Tätowierungen,
• Tätowierungen auf oder über Narbengewebe,
• Heilungsverläufe, die durch unsachgemäße oder nicht den Pflegehinweisen entsprechende Nachsorge beeinträchtigt wurden,
• Tätowierungen bzw. Heilungsverläufe bei Umständen, die nach fachlicher Einschätzung die Pigmentaufnahme oder Wundheilung wesentlich beeinträchtigen können,
• besonders beanspruchte oder erfahrungsgemäß schwer heilende Körperstellen. Hierzu zählen insbesondere Finger, Handrücken, Fußrücken, Hals/Nacken, Gesicht, Ohren und Intimbereich.
Bei weiteren Körperstellen kann im Rahmen der Beratung individuell vereinbart werden, dass ein kostenloses Nachstechen aufgrund der besonderen Beschaffenheit oder Beanspruchung der betreffenden Stelle ausgeschlossen ist.
Ein darüber hinausgehendes oder nach Ablauf der genannten Frist gewünschtes Nachstechen ist kostenpflichtig.
§ 17 Individuelle Motive und Entwürfe
Individuell für einen Kunden entwickelte Zeichnungen, Entwürfe und Tattoo-Designs stellen eine eigenständige kreative Leistung dar. Änderungswünsche sind rechtzeitig mitzuteilen.
Umfangreiche Änderungen, eine grundlegende Änderung des ursprünglich besprochenen Motivs oder die Entwicklung eines neuen Entwurfs können zusätzlich berechnet werden.
Soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde, verbleiben die Rechte am Entwurf und an der künstlerischen Gestaltung bei CatGuns Tattoo Shop. Die Bezahlung einer Entwurfsleistung führt nicht automatisch zur Übertragung urheberrechtlicher Nutzungsrechte über die vereinbarte Verwendung als Tätowiervorlage hinaus.
§ 18 Hygiene und verwendete Materialien
CatGuns Tattoo Shop verpflichtet sich zur Durchführung der Tätowierleistungen nach den für den Betrieb geltenden Hygieneanforderungen. Das Studio wurde durch das zuständige Gesundheitsamt der Stadt Köln überprüft; die Einhaltung der im Rahmen dieser Überprüfung maßgeblichen Anforderungen wurde bestätigt.
Es werden für den jeweiligen Verwendungszweck geeignete Materialien und Tätowiermittel verwendet, die den in Deutschland bzw. der Europäischen Union geltenden rechtlichen Anforderungen entsprechen. Soweit für bestimmte Produkte oder Materialien entsprechende Konformitäts-, Sicherheits- oder Hygieneanforderungen bestehen, werden diese berücksichtigt.
§ 19 Ergebnis, Hautreaktion und Heilungsverlauf
Dem Kunden ist bekannt, dass Tätowieren einen Eingriff in die Haut darstellt und der Heilungsverlauf individuell unterschiedlich sein kann.
Das endgültige Erscheinungsbild einer abgeheilten Tätowierung kann unter anderem von Hautbeschaffenheit, Körperstelle, individuellem Heilungsverlauf, Pflege, Sonneneinstrahlung, mechanischer Beanspruchung sowie weiteren individuellen Faktoren beeinflusst werden.
Eine Garantie für einen bestimmten individuellen Heilungsverlauf, eine vollständig gleichmäßige Pigmentaufnahme oder eine dauerhaft unveränderte Farbwirkung kann daher nicht übernommen werden.
Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
§ 20 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages und der übrigen Bestimmungen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften unberührt.
Soweit eine Bestimmung nicht wirksam Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam ist, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
Subbelrather Straße 130
50823 Köln
www.koeln.tattoo
Stand 2026
AGB für Tätowierleistungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Warenverkauf und Gutscheine
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
TEIL A – Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffsbestimmungen
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über den Kauf von Waren und Gutscheinen zwischen
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
Subbelrather Straße 130
50823 Köln
Kontakt: info@koeln.tattoo, 017676768885
USt-IdNr.: DE413811546
(nachfolgend „Verkäufer“)
und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“), die über den Onlineshop des Verkäufers oder im stationären
Ladengeschäft geschlossen werden.
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend außerhalb ihrer gewerblichen
oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abschließt (§ 13 BGB).
(3) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei
Vertragsschluss gewerblich oder selbstständig beruflich handelt (§ 14 BGB).
(4) Gegenüber Unternehmern gelten diese AGB auch für künftige Geschäftsbeziehungen, ohne erneute
ausdrückliche Vereinbarung. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Kunden-AGB werden nur bei
ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung Vertragsbestandteil; dies gilt auch bei vorbehaltloser Leistung trotz
Kenntnis.
(5) Vertragssprache ist Deutsch.
(6) Es gilt die bei Vertragsschluss gültige Fassung dieser AGB.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Waren- und Gutscheinangebote im Onlineshop sind unverbindliche Aufforderungen zur Abgabe eines
Angebots und keine rechtlich bindenden Angebote.
(2) Der Kunde wählt Waren aus dem Sortiment des Verkäufers, legt sie über die Schaltfläche „in den Warenkorb“
ab, gibt über „Zur Kasse“ seine Daten sowie Zahlungs- und Versandbedingungen ein und prüft die Angaben auf
der Abschlussseite. Bis zum Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ kann er sie ändern oder
korrigieren. Damit gibt er ein verbindliches Angebot zum Kauf der Waren im Warenkorb ab (vgl. § 312j Abs. 3
BGB).
(3) Die automatische Empfangsbestätigung per E-Mail wiederholt die Bestellung und kann ausgedruckt werden.
Sie bestätigt nur den Zugang, nicht die Annahme des Angebots.
(4) Der Vertrag kommt durch Auftragsbestätigung, Versandmitteilung oder Auslieferung zustande, je nachdem,
was zuerst erfolgt. Der Verkäufer nimmt das Angebot innerhalb von fünf (5) Tagen an; andernfalls gilt es als
abgelehnt.
(5) Der Verkäufer speichert den Vertragstext und sendet ihn dem Kunden nach Vertragsschluss nebst diesen
AGB auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zu. Weitergehender Zugriff besteht nicht.
(6) Im Ladengeschäft kommt der Vertrag mit Übergabe der Ware und Zahlung an der Kasse zustande.
§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die im Onlineshop und Ladengeschäft angegebenen Preise sind für Verbraucher Bruttopreise einschließlich
gesetzlicher Umsatzsteuer; für Unternehmer werden sie netto zuzüglich derzeit 19 % gesetzlicher Umsatzsteuer
ausgewiesen. Nach Anmeldung und Verifizierung des Kundentyps schaltet der Onlineshop automatisch
zwischen Brutto- und Nettoansicht um.
(2) Versandkosten fallen zusätzlich an und werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung auf einer
gesonderten Informationsseite und im Bestellprozess deutlich mitgeteilt.
(3) Es gelten die im Onlineshop bzw. Ladengeschäft angebotenen Zahlungsarten, insbesondere: a)
Vorkasse/Überweisung, b) Kreditkarte, c) PayPal, d) Sofortüberweisung, e) Rechnung (nach Verfügbarkeit und
Bonitätsprüfung), f) im Ladengeschäft Barzahlung und Kartenzahlung.
(4) Bei Vorkasse ist der Rechnungsbetrag binnen sieben (7) Tagen nach Vertragsschluss auf das in der
Rechnung angegebene Konto zu überweisen; bei anderen Zahlungsarten ist er mit Vertragsschluss fällig, soweit
nichts anderes gilt.
(5) Bei Zahlungsverzug kann der Verkäufer Verzugszinsen von fünf (5) Prozentpunkten über dem jeweiligen
Basiszinssatz gegenüber Verbrauchern und neun (9) Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz
gegenüber Unternehmern verlangen; ein höherer Verzugsschaden bleibt vorbehalten.
(6) Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig. Ein
Zurückbehaltungsrecht besteht nur bei demselben Vertragsverhältnis und unbestrittener oder rechtskräftig
festgestellter Gegenforderung.
§ 4 Lieferung, Versand, Selbstabholung
(1) Die Lieferung erfolgt an die angegebene Lieferadresse und, soweit nicht anders vereinbart, nur innerhalb
Deutschlands; weitere EU-Länder werden nur bei ausdrücklicher Angabe im Onlineshop beliefert.
(2) Angegebene Lieferfristen sind unverbindlich, sofern nicht ausnahmsweise verbindlich zugesagt. Der
Verkäufer darf zumutbare Teillieferungen vornehmen und trägt die dadurch entstehenden Mehrversandkosten.
(3) Wird Selbstabholung angeboten, kann der Kunde die Ware zu den angegebenen Öffnungszeiten im
Ladengeschäft abholen; Versandkosten entfallen.
(4) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung mit
Übergabe an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über (§ 475 Abs. 2 BGB), bei Unternehmern
mit Übergabe an das Transportunternehmen.
(5) Der Verkäufer behält sich richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung vor, sofern die Nichtlieferung nicht von
ihm zu vertreten ist und er ein kongruentes Deckungsgeschäft mit der erforderlichen Sorgfalt abgeschlossen hat.
(6) Bei Nichtverfügbarkeit informiert der Verkäufer den Kunden unverzüglich und erstattet bereits geleistete
Zahlungen; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
§ 5 Beschaffenheit der Ware
(1) Der Verkäufer schuldet handelsübliche Beschaffenheit. Die Ware muss den einschlägigen produktrechtlichen
Vorgaben, insbesondere der Tätowiermittel-Verordnung, den EU-Anforderungen an Tätowiermittel sowie –
soweit anwendbar – Medizinprodukte- und Hygieneanforderungen entsprechen und verkehrsfähig sein.
(2) Geringfügige Abweichungen bei Farbton, Konsistenz, Chargen, Maßen und Verpackung sowie technische
Weiterentwicklungen sind vorbehalten und kein Mangel, sofern die Funktionstauglichkeit nicht beeinträchtigt
wird. Abbildungen im Onlineshop sind unverbindlich und können geringfügig abweichen.
(3) Nadeln, Kartuschen und Kanülen sind Einwegartikel; Wiederverwendung und Resterilisation sind unzulässig.
(4) Die Anwendung der vom Verkäufer vertriebenen Produkte setzt Fachkenntnisse sowie die Einhaltung der
Herstellerangaben und geltenden Hygienevorschriften voraus. Für unsachgemäße Verwendung durch den
Kunden oder Dritte übernimmt der Verkäufer keine Beratungs- oder Anwendungshaftung.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
(2) Der Kunde muss Vorbehaltsware pfleglich behandeln und vor Beschädigung, Untergang und Zugriffen Dritter
schützen. Zugriffe sind dem Verkäufer unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
§ 7 Haftungsbeschränkung
(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Lebens-, Körper- und Gesundheitsschäden aufgrund vorsätzlicher
oder fahrlässiger Pflichtverletzung des Verkäufers oder seiner Erfüllungsgehilfen.
(2) Unbeschränkt haftet er außerdem bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen eines
Mangels, übernommener Beschaffenheitsgarantie, nach dem Produkthaftungsgesetz und bei sonstiger
zwingender gesetzlicher Haftung.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den
vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, die die
ordnungsgemäße Vertragsdurchführung ermöglichen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen
darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, insbesondere für mittelbare Schäden,
Folgeschäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Diese Beschränkungen und Ausschlüsse gelten gleichermaßen zugunsten der Erfüllungsgehilfen des
Verkäufers.
(6) Die Beweislast wird nicht zum Nachteil des Kunden geändert.
TEIL B – Besondere Bestimmungen für Verbraucher (B2C)
§ 8 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB zu. Für
im Ladengeschäft geschlossene Verträge besteht es nicht, da es sich weder um einen Fernabsatzvertrag noch
um einen außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag handelt.
(2) Der Verbraucher kann binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen; die Frist beginnt
mit Besitzübergang der letzten Ware auf ihn oder einen von ihm benannten, nicht als Beförderer eingesetzten
Dritten.
(3) Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung in Anlage 1; das Muster-Widerrufsformular steht in
Anlage 2.
§ 9 Ausschluss des Widerrufsrechts bei versiegelten Hygieneartikeln
(1) Nach § 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB besteht kein Widerrufsrecht bei versiegelten Waren, die aus Gesundheits-
oder Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach Lieferung entfernt wurde.
(2) Bei geöffneter Versiegelung ist der Widerruf ausgeschlossen (§ 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB). Dies betrifft
insbesondere folgende Produktgruppen:
a) Tattoonadeln, Kartuschen, Kanülen, Grips/Tips und sonstige sterile Einwegartikel,
b) geöffnete Tattoofarben- und Pigmentflaschen,
c) geöffnete Pflege- und Kosmetikprodukte.
(3) Als Versiegelung gelten Originalfolie, Siegelaufkleber, Blister- oder Sterilverpackung und Originalverschluss.
Sie muss bei Lieferung unversehrt und ihre Entfernung eindeutig erkennbar sein.
(4) Ungeöffnete Artikel mit intakter Versiegelung bleiben widerrufbar und können innerhalb der Widerrufsfrist
zurückgegeben werden.
(5) Auf den Ausschluss wird in der Produktbeschreibung jedes betroffenen Hygieneartikels und im
Bestellprozess ausdrücklich hingewiesen.
(6) Weitere gesetzliche Ausschlussgründe nach § 312g Abs. 2 BGB, insbesondere Nr. 1 (Waren, die nach
Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind), bleiben
unberührt.
§ 10 Gewährleistung für Verbraucher
(1) Es gilt die gesetzliche Mängelhaftung nach §§ 434 ff., 475e BGB; Mängelansprüche verjähren zwei (2) Jahre
ab Ablieferung.
(2) Zeigt sich binnen eines Jahres seit Gefahrübergang ein Sachmangel, wird nach § 477 BGB vermutet, dass er
bereits bei Gefahrübergang vorlag, sofern die Vermutung nicht mit Art der Ware oder des Mangels unvereinbar
ist.
(3) Die gesetzlichen Verbraucherrechte werden durch diese AGB nicht beschränkt.
(4) Normaler Verschleiß und nach Gefahrübergang vom Verbraucher durch unsachgemäße Behandlung,
Verwendung oder Lagerung verursachte Schäden sind keine Mängel.
(5) Freiwillige Herstellergarantien bleiben unberührt, sind zusätzliche Herstellerleistungen und begründen keine
eigenen Ansprüche gegen den Verkäufer.
(6) Die Europäische Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur
Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Der Verkäufer ist weder zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren
vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet noch bereit.
TEIL C – Besondere Bestimmungen für Unternehmer (B2B)
§ 11 Anwendungsbereich und Verifizierungspflicht
(1) Teil C gilt ausschließlich für Unternehmer nach § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und
öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(2) Unternehmer müssen sich vor der ersten Bestellung im B2B-Onlineshop registrieren und ihre
Unternehmereigenschaft durch Angabe einer gültigen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Vorlage eines
Gewerbenachweises (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder vergleichbarer Nachweis) belegen.
(3) Ohne Verifizierung ist eine B2B-Bestellung ausgeschlossen; Nettopreise werden erst nach Prüfung und
Freischaltung angezeigt.
(4) Angaben, insbesondere Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Gewerbeanmeldung, sind aktuell zu
halten; Änderungen sind unverzüglich mitzuteilen.
(5) Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben darf der Verkäufer das Kundenkonto bis zum Eingang
korrekter Unterlagen sperren.
(6) Gibt der Kunde gegenüber dem Verkäufer wahrheitswidrig an, Unternehmer zu sein, haftet er dem Verkäufer
für alle daraus entstehenden Steuernachteile und sonstigen Schäden.
§ 12 Untersuchungs- und Rügepflicht
(1) Unternehmer müssen die Ware unverzüglich nach Ablieferung sorgfältig untersuchen (§ 377 HGB).
(2) Offene Mängel, Falschlieferungen und Mengenabweichungen sind dem Verkäufer binnen sieben (7)
Werktagen ab Ablieferung, verdeckte Mängel binnen sieben (7) Werktagen ab Entdeckung schriftlich oder per
E-Mail anzuzeigen.
(3) Transportschäden sind zusätzlich unverzüglich dem Transportunternehmen anzuzeigen und zu
dokumentieren.
(4) Bei Versäumung der Fristen nach Absatz 2 gilt die Ware als genehmigt und sind Mängelansprüche
ausgeschlossen, außer wenn der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat.
(5) Beanstandete Ware ist aufzubewahren und dem Verkäufer auf Verlangen zur Prüfung zugänglich zu
machen; die Mängelrüge ist durch Fotos, Mangelbeschreibung und betroffene Charge/Artikelnummer zu
dokumentieren.
§ 13 Gewährleistung gegenüber Unternehmern
(1) Mängelansprüche gegenüber Unternehmern verjähren ein (1) Jahr ab Ablieferung.
(2)Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, bei übernommener Garantie oder bei zwingenden gesetzlichen Fristen, insbesondere gemäß §§ 438 Abs. 1 Nr. 2, 445b, 479 BGB.
(3) Bei einem Mangel wählt der Verkäufer zwischen Nachbesserung und Ersatzlieferung; die gewählte Nacherfüllung darf er verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist.
(4) Rückgriffsansprüche des Unternehmers in der Lieferkette nach §§ 445a, 445b BGB bleiben unberührt.
(5) Eine Abtretung von Mängelansprüchen gegen den Verkäufer an Dritte bedarf seiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.
(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Begleichung aller bestehenden und künftigen Forderungen aus der
Geschäftsverbindung mit dem Kunden Eigentum des Verkäufers (Vorbehaltsware).
(2) Die Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware durch den Kunden erfolgt für den Verkäufer. Bei
Verarbeitung oder Verbindung mit anderen, nicht dem Verkäufer gehörenden Gegenständen erwirbt der
Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zum Wert der übrigen
Gegenstände.
(3) Der Kunde darf Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterveräußern und tritt dem
Verkäufer bereits jetzt alle daraus gegen Abnehmer entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrags
einschließlich Umsatzsteuer ab (verlängerter Eigentumsvorbehalt); der Verkäufer nimmt die Abtretung an.
(4) Der Kunde darf die abgetretenen Forderungen einziehen. Der Verkäufer kann die Einziehungsermächtigung
widerrufen, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt, in
Zahlungsverzug gerät oder ein Insolvenzantrag gestellt wird.
(5) Zugriffe Dritter, insbesondere Pfändungen, auf Vorbehaltsware oder abgetretene Forderungen sind dem
Verkäufer unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
(6) Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere Zahlungsverzug, darf der Verkäufer zurücktreten
und Herausgabe der Vorbehaltsware verlangen; der Kunde muss sie herausgeben.
(7) Übersteigt der Sicherheitenwert die gesicherten Forderungen um mehr als zehn (10) Prozent, muss der
Verkäufer auf Verlangen des Kunden Sicherheiten nach eigener Wahl freigeben (Übersicherung).
(1) Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Verkäufers in Köln.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis
ist Köln, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist. Der Verkäufer darf den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.
(3) Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG)
findet keine Anwendung.
§ 16 Geltungsbereich und Arten von Gutscheinen
(1) Dieser Teil D gilt für im Onlineshop oder Ladengeschäft erworbene oder ausgegebene Gutscheine.
(2) Unterschieden werden:
a) Wertgutscheine (entgeltlich erworben, bestimmter Nennwert): Sie berechtigen nach Zahlung des
aufgedruckten oder im System hinterlegten Betrags zum Einkauf aus dem Sortiment des Verkäufers.
b) Aktionsgutscheine/Rabattcodes (unentgeltlich ausgegeben): Sie werden im Rahmen von Werbeaktionen
zeitlich befristet ausgegeben, gelten nur im angegebenen Aktionszeitraum, sind nicht mit anderen
Aktionsgutscheinen kombinierbar und begründen keinen Anspruch auf Barauszahlung.
(3) Gutscheine sind übertragbar, sofern sie nicht ausdrücklich personalisiert sind.
(1) Wertgutscheine sind drei (3) Jahre ab Ende des Jahres der Ausstellung gültig. Dies entspricht der
regelmäßigen Verjährungsfrist nach §§ 195, 199 Abs. 1 BGB und der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs;
eine kürzere Befristung gilt nicht.
und unmissverständlich angegeben wird.
(3) Nach Ablauf erlischt der Einlösungsanspruch; auch teileingelöstes Restguthaben verfällt.
§ 18 Einlösung, Restguthaben, keine Barauszahlung
(1) Im Onlineshop wird der Gutscheincode im Bestellprozess eingegeben, im Ladengeschäft der Gutschein an
der Kasse vorgelegt.
(2) Mehrere Gutscheine können, soweit technisch möglich, bei einer Bestellung kombiniert werden.
(3) Übersteigt der Bestellwert den Gutscheinwert, zahlt der Kunde die Differenz mit einer angebotenen
Zahlungsart. Bei höherem Gutscheinwert bleibt das Restguthaben bestehen, wird dem Gutschein
gutgeschrieben und kann bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer für weitere Einkäufe verwendet werden; es verfällt
nicht durch Teileinlösung.
(4) Gutscheinwert und Restguthaben werden weder bar ausgezahlt noch verzinst.
(5) Ersatz bei Verlust erfolgt nur bei nachgewiesenem Erwerb (z. B. Kaufbeleg). Für verlorene, gestohlene oder
an Dritte weitergegebene Gutscheincodes haftet der Verkäufer nicht.
(6) Bei Rückabwicklung eines ganz oder teilweise mit Gutschein bezahlten Kaufs wird der Gutscheinanteil durch
Gutschrift auf einen neuen Gutschein mit der verbleibenden Restgültigkeitsdauer des ursprünglichen Gutscheins
erstattet.
(1) Für online erworbene Wertgutscheine gilt für Verbraucher ein Widerrufsrecht von vierzehn (14) Tagen gemäß
§ 312g BGB; Anlage 1 gilt entsprechend.
(2) Für im Ladengeschäft erworbene Gutscheine besteht kein Widerrufsrecht, da es sich weder um einen
Fernabsatzvertrag noch um einen außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag handelt.
(3) Ganz oder teilweise eingelöste Gutscheine sind nicht widerrufbar, soweit die Leistung (Lieferung der Ware)
bereits erbracht ist.
TEIL E – Schlussbestimmungen
§ 20 Textform, Änderungen, Datenschutz, Abtretung
(1) Soweit diese AGB Schriftform vorsehen, genügt Textform (§ 126b BGB), sofern nicht gesetzlich zwingend
Schriftform (§ 126 BGB) vorgeschrieben ist.
(2) Der Verkäufer darf diese AGB für die Zukunft ändern. Gegenüber Verbrauchern gelten Änderungen nur für
danach geschlossene Verträge; Unternehmer erhalten sie mindestens vier (4) Wochen vor dem geplanten
Inkrafttreten in Textform. Widerspricht ein Unternehmer nicht binnen zwei (2) Wochen nach Zugang, gelten sie
als vereinbart.
(3) Der Verkäufer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach geltendem
Datenschutzrecht, insbesondere Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz
(BDSG). Einzelheiten regelt seine im Onlineshop und Ladengeschäft einsehbare Datenschutzerklärung.
(4) Rechte und Pflichten des Kunden aus dem Vertrag mit dem Verkäufer dürfen ohne vorherige schriftliche
Zustimmung des Verkäufers nicht an Dritte abgetreten werden; § 354a HGB bleibt unberührt.
(1) Sind einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar, bleibt die Wirksamkeit der
übrigen unberührt.
(2) Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Steht eine
solche im Einzelfall nicht zur Verfügung oder führte sie zu einem untragbaren Ergebnis, verhandeln die Parteien
über eine wirksame Regelung, die der ursprünglichen wirtschaftlich möglichst nahekommt.
(3) Dies verstößt nicht gegen § 306 BGB und umgeht insbesondere gegenüber Verbrauchern nicht das Verbot
geltungserhaltender Reduktion. Die unwirksame Klausel wird nicht auf einen zulässigen Kern reduziert, sondern durch die gesetzliche Regelung ersetzt.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur, soweit sie nicht den Schutz zwingender Bestimmungen
des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzieht (Art. 6 Abs. 2 Rom I-VO).
(3) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände; der Verkäufer darf einen Verbraucher nur am
Wohnsitzgericht verklagen.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht
der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
Bei einem Vertrag über mehrere Waren, die im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt und getrennt
geliefert werden, beginnt die Widerrufsfrist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der
nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
Subbelrather Straße 130
50823 Köln
E-Mail: info@koeln.tattoo
Telefon: 017676768885
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren
Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte
Muster-Widerrufsformular (Anlage 2) verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor
Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben,
einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine
andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich
und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf
dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion
eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden
Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis
erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie
uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist
gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur
Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen
zurückzuführen ist.
Ausnahmen vom Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des
Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der
Lieferung entfernt wurde (§ 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB). Dies betrifft insbesondere:
a) Tattoonadeln, Kartuschen, Kanülen, Grips/Tips und sonstige sterile Einwegartikel,
b) geöffnete Tattoofarben- und Pigmentflaschen,
c) geöffnete Pflege- und Kosmetikprodukte.
Das Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation
angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1
BGB).
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
CatGuns Tattoo Shop
Inhaberin: Julia Stepanova
Subbelrather Straße 130
50823 Köln
E-Mail: info@koeln.tattoo
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren
(*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
_______________________________________________________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ___________________________________
Name des/der Verbraucher(s): ______________________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ___________________________________
_______________________________________________________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
_______________________________________________________________
Datum: _________________________________________________________
(*) Unzutreffendes streichen.